{"id":291,"date":"2013-10-11T20:13:02","date_gmt":"2013-10-11T18:13:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.freie-schwimmer-bochum.de\/FSB_Blog\/?page_id=291"},"modified":"2015-04-06T08:40:48","modified_gmt":"2015-04-06T06:40:48","slug":"historische-entwicklung","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.freie-schwimmer-bochum.de\/FSB_Blog\/synchronabteilung\/historische-entwicklung\/","title":{"rendered":"Historische Entwicklung"},"content":{"rendered":"<h2 style=\"text-align: justify;\">\n\tSynchronschwimmen heute<br \/>\n<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n\tSynchronschwimmen ist eine Sportart, die einen voll durchtrainierten, beweglichen K&ouml;rper verlangt. An die Aktiven werden hohe Anforderungen gestellt, die Unterwasserphasen w&auml;hrend Pflicht- und K&uuml;relementen k&ouml;nnen schnell eine Minute und l&auml;nger dauern. Neben Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit und Konzentrationsf&auml;higkeit sind auch ein gutes Musikgeh&ouml;r, Kreativit&auml;t, Grazie und Ausdrucksverm&ouml;gen wichtig. Eine gute Synchronschwimmerin zeichnet sich zudem durch Anpassungsf&auml;higkeit und Teamgeist aus.\n<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n\tWas so leicht und spielerisch aussieht, erfordert jahrelangen Aufbau und hartes Training bestehend aus Wassertraining (Konditionstraining, K&uuml;r-, und Pflichttraining) und Landtraining (Krafttraining, Joggen, Trocken&uuml;bungen, Ballet\/Tanz und Streching).Ohne Ehrgeiz und eisernen Willen, ohne hartes und richtiges Training ist auch im Synchronschwimmen kein Blumentopf zu gewinnen. Im Sport f&uuml;hrende Nationen wie Russland, USA, Kanada und Japan trainieren etwa vier bis acht Stunden pro Tag.\n<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n\tIn den letzten Jahren ist das Synchronschwimmen immer bekannter und beliebter geworden. An Olympiaden und gro&szlig;en Sportanl&auml;ssen sind die Synchro-Wettk&auml;mpfe heiss begehrt und die Stadien im Nu ausverkauft. Auch Showauff&uuml;hrungen begeistern eine immer gr&ouml;&szlig;er werdende Fangemeinde. Das wohl erfolgreichste Beispiel ist das von Cirque du Soleil inszenierte Wasserspektakel &quot;O&quot; (phonetisch f&uuml;r &quot;Eau,&quot; das franz&ouml;sische Wort f&uuml;r &quot;Wasser&quot;), das in Las Vegas zweimal t&auml;glich Hunderte von Zuschauern anlockt. Ein internationales Ensemble mit &uuml;ber 80 Mitwirkenden zeigt artistische H&ouml;chstleistungen in einem riesigen Wasserbecken, das 5,7 Millionen Liter fasst, 7.5 Meter tief ist und 45 x 30 Meter misst. Die Choreographie des Synchronschwimm-Teams steht unter der Regie der kanadischen Olympia-Siegerin Sylvie Frechette.\n<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n\tSynchronschwimmen wird auch in der Werbung und in Musikvideos gern verwendet. Vor ein paar Jahren hat die Crossover-Band Red Hot Chili Peppers in ihrem Musikvideo zu &quot;Aeroplane&quot; das Kunstschwimmen der 50er Jahre wieder entdeckt. In goldenen Anz&uuml;gen spielen sie ihre Instrumente und im Vordergrund springen Frauen ins Wasser, schwimmen und schaukeln durch die Luft, So wie man es aus den glamour&ouml;sen Esther Williams Filmen kennt.<br \/>\n\tLeider muss die junge Sportart oft bel&auml;chelnde und sp&ouml;ttische Kommentare &uuml;ber sich ergehen lassen. Dass das Synchronschwimmen nur aus bis &uuml;ber beide Ohren grinsenden und geschminkten Diven mit Nasenklammern im Gesicht besteht, ist bedauerlicherweise eine immer noch weit verbreitete Meinung.\n<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">\n\tWarum Synchronschwimmen?<br \/>\n<\/h2>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>\n\t\tSynchronschwimmen h&auml;lt den K&ouml;rper fit und beweglich. Ein durchtrainierter K&ouml;rper ist im Berufs- und Alltagsleben leistungsf&auml;higer und sch&uuml;tzt vor Krankheiten und Verletzungen.\n\t<\/li>\n<li>\n\t\tSynchronschwimmen h&auml;lt geistig fit &ndash; das Einstudieren der K&uuml;ren schult das Ged&auml;chtnis und die raschen Bewegungen und komplizierten Kombinationen trainieren K&ouml;rperbewusstsein, Konzentrations-, Auffassungs- und Reaktionsverm&ouml;gen.\n\t<\/li>\n<li>\n\t\tSynchronschwimmen entfaltet k&uuml;nstlerische F&auml;higkeiten, f&ouml;rdert Ausdruckskraft, Musikalit&auml;t und Kreativit&auml;t und weckt schlummernde schauspielerische F&auml;higkeiten.\n\t<\/li>\n<li>\n\t\tSynchronschwimmen ist abwechslungsreich. K&uuml;r, Pflicht, Technik, Kondition, Schnelligkeit, Beweglichkeit, Rhythmikgef&uuml;hl und Ausdruckskraft sind wichtige Bestandteile der Trainings.\n\t<\/li>\n<li>\n\t\tSynchronschwimmen st&auml;rkt das Selbstbewusstsein. Das Auftreten vor Publikum lehrt, Unsicherheiten zu &uuml;berwinden und Nervosit&auml;t und Druck standzuhalten.\n\t<\/li>\n<li>\n\t\tSynchronschwimmen als Mannschaftssport lehrt Teamgeist, Solidarit&auml;t, R&uuml;cksichtsnahme, Verantwortungsbewusstsein, Fairness und Respekt.\n\t<\/li>\n<li>\n\t\tSynchronschwimmen als Spitzensport st&auml;rkt Leistungswille, Kampfgeist, Durchsetzungsverm&ouml;gen, Belastbarkeit und sicheres Auftreten.\n\t<\/li>\n<li>\n\t\tSynchronschwimmen schafft Freundschaften &#8211; im Club, in der Region, landes- und weltweit.\n\t<\/li>\n<li>\n\t\tSynchronschwimmen erm&ouml;glicht bei H&ouml;chstleistungen das Reisen in fremde L&auml;nder und Auslandaufenthalte.\n\t<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n\tQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt-des-sports.com\" target=\"_blank\">www.welt-des-sports.com<\/a>\n<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">\n\tHistorische Entwicklung des Synchronschwimmens<br \/>\n<\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">\n\tNational<br \/>\n<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n\tDas Synchronschwimmen hat in Deutschland heute den Stellenwert einer &quot;Frauensportart&quot;. Dabei entstand diese Sportart zu einer Zeit, in der es Frauen &uuml;berhaupt nicht gestattet war, sich sportlich zu bet&auml;tigen. Das Synchronschwimmen wurde urspr&uuml;nglich von M&auml;nnern erfunden.\n<\/p>\n<blockquote>\n<p>\n\t\t<em>&quot;Das sch&ouml;nste Schauspiel ist es f&uuml;r Zuschauer, wenn sie J&uuml;nglinge und M&auml;nner im Spiegel des Wassers sich &uuml;ben und in mannigfaltigsten bildlichen Kunstfiguren sich gruppieren sehen.&quot; (Karl Heinitz 1816)<\/em>\n\t<\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n\tDas Synchronschwimmen in Form dieses &quot;Reigenschwimmens&quot; ist genauso alt wie das Wettkampfschwimmen (&quot;Schnellschwimmen&quot;), brachte aber mehr als ein halbes Jahrhundert, um als Wettkampfsport anerkannt zu werden. Erste Wettk&auml;mpfe fanden 1891 in Berlin und 1892 in London statt. Wobei hier nur M&auml;nner teilnehmen durften. Der erste Versuch, auch Frauen zu unterrichten, l&ouml;ste einen Beschwerdebrief an den Deutsche Schwimmverband (DSV) aus:\n<\/p>\n<blockquote>\n<p>\n\t\t<em>&quot;Man hat es sogar gewagt, f&uuml;r das Damenschwimmen eine Lanze einzulegen! Dagegen protestieren wir deutschen Schwimmer. Noch sind wir nicht derartig entnervt, um uns durch solch sinnliche K&ouml;der einfangen zu lassen.&quot; (DSV Buch)<\/em>\n\t<\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n\t1907 veranstaltete der Damenschwimmverein M&uuml;nchen das erste Schauschwimmen der Frauen, das jedoch nur vor geladenen G&auml;sten und hinter verschlossenen T&uuml;ren stattfand. Als sich aus dem &quot;Reigenschwimmen&quot; das wettkampforientierte &quot;Kunstschwimmen&quot; entwickelte, waren Frauen aufgrund ihrer g&uuml;nstigeren Gewichtsverteilung besser geeignet. M&auml;nner hatten meist mit untergehenden Beinen zu k&auml;mpfen und wurden daher nach und nach aus dieser Sportart verdr&auml;ngt.\n<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n\t1921 wurden in Leipzig die Deutschen Meisterschaften im (Schnell-) Schwimmen mit dem Figurenlegen der Frauen er&ouml;ffnet. Hier durften sich die Frauen zum ersten Mal &ouml;ffentlich pr&auml;sentieren.\n<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">\n\tInternational<br \/>\n<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n\tErste Hinweise zum Ursprung des Synchronschwimmens liefert die griechische und r&ouml;mische Geschichtsschreibung. In bildreicher Sprache beschreibt Martial eine Vorf&uuml;hrung der Antike:\n<\/p>\n<blockquote>\n<p>\n\t\t<em>&quot;Ein Nereidenreigen zeigt in gef&auml;lliger Flut einen mit geradem Zahn drohenden Dreizack, einen Anker. Man sieht ein Schiff, glaubt Ruder zu sehen und des Lakoner Gestirns willkommenes Licht.&quot;<\/em>\n\t<\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n\tWie der Sporthistoriker Erwin Mehl herausfand, fluteten die R&ouml;mer ihre Amphitheater, um einer gro&szlig;en Zuschauermenge den Genu&szlig; einer solchen Darbietung zu erm&ouml;glichen. Da die Schwimmerinnen nicht bekleidet waren, nahm mit zunehmender Verbreitung des Christentums die Kritik an solchen Schauschwimmen zu. Im Mittelalter gerieten sie dann in v&ouml;llige Vergessenheit.\n<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n\tZu Beginn des 19. Jahrhunderts wird das Synchronschwimmen in Form des Reigenschwimmens wieder bekannt. Zu dieser Zeit ein reiner M&auml;nnersport, d&uuml;rfen Frauen das Reigenschwimmen, typischerweise im Bruststil, nur heimlich aus&uuml;ben. In einer Zeitschrift aus dem Jahre 1816 schreibt Karl Heinitz:\n<\/p>\n<blockquote>\n<p>\n\t\t<em>&quot;Das sch&ouml;nste Schauspiel ist es f&uuml;r Zuschauer, wenn sie J&uuml;nglinge und M&auml;nner im Spiegel des Wassers sich &uuml;ben und in mannigfaltigsten bildlichen Kunstfiguren sich gruppieren sehen.&quot;<\/em>\n\t<\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n\tErste, nach festen Regeln ablaufende Wettk&auml;mpfe finden 1891 in Berlin und 1892 in London statt, wobei auch hier nur M&auml;nner teilnehmen d&uuml;rfen. Als sich das Reigenschwimmen aber zum Figurenlegen entwickelt, sind Frauen aufgrund ihrer g&uuml;nstigeren Gewichtsverteilung im Vorteil. M&auml;nner, meist mit untergehenden Beinen k&auml;mpfend, werden daher nach und nach aus dieser Sportart verdr&auml;ngt.\n<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n\tZu Beginn des 20. Jahrhunderts werden in England, Kanada, Holland, Deutschland und Frankreich Meisterschaften im &quot;Scientific and Ornamental Swimming&quot; durchgef&uuml;hrt. Dabei zeigen die Schwimmerinnen bewegte oder unbewegte Bilder (geometrische Figuren und Ornamente). Musik dient dabei zur Untermalung und der Bilderwechsel wird durch Handzeichen am Beckenrand angezeigt.\n<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n\t1907 tritt die australische Wettkampfschwimmerin Annette Kellerman im New Yorker Hippodrome als tanzende Meerjungfrau in einem mit Wasser gef&uuml;llten Glastank auf. Die Vorf&uuml;hrungen der mehrfachen Meisterin &uuml;ber diverse Lang- und Kurzstrecken sind sehr beliebt. Bei einem dreimonatigen Engagement in Chicago wird sie zu 55 Shows pro Woche verpflichtet. Drei Jahre sp&auml;ter wird die Trendsetterin und rebellische &quot;unter Wasser Ballerina&quot; in Boston Harbor verhaftet, da sie in einem freiz&uuml;gigen Einteiler f&uuml;r den damaligen Geschmack zu viel Bein zeigt. Diese Verhaftung macht sie aber nur noch ber&uuml;hmter, und sie erh&auml;lt Engagements in der noch jungen Filmindustrie. In Neptune&#39;s Daughter (1914), A Daughter of the Gods (1916) und Queen of the Sea (1918) spielt sie die Hauptrolle.\n<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n\tInspiriert durch Kellerman gr&uuml;ndet Katherine &quot;Kay&quot; Curtis, eine ehemalige Turmspringerin und Turnerin, 1923 den ersten Wasserballett Club in Chicago. Die erste grosse Auff&uuml;hrung der &quot;Modern Mermaids&quot; findet 1934 im Rahmen der Weltausstellung in Chicago statt. 60 Schwimmerinnen nehmen daran teil und erobern das nationale und internationale Publikum im Sturm. In den Medien wird erstmals der Begriff &quot;Synchronized Swimming&quot; verwendet. Als der neue Sport immer beliebter wird, entwickelt Curtis erste Wettkampfregeln, die auf den Bewertungskriterien basieren, die sie aus der Gymnastik, dem Turmspringen und dem Eislaufen kennt. 1936 ver&ouml;ffentlicht Curtis das erste Buch zum Synchronschwimmen unter dem Titel Rythmic Swimming.\n<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n\tKurze Zeit sp&auml;ter kann das Synchronschwimmen durch die von Billy Rose inszenierte Aquacade an der Weltausstellung 1939 in New York einen &auml;hnlichen Erfolg feiern. F&uuml;r das Musical im Wasser werden &uuml;ber Hundert SchwimmerInnen, TurmspringerInnen und S&auml;ngerInnen verpflichtet. Stars der aufw&auml;ndigen Show mit spektakul&auml;ren Spezialeffekten sind die Olympia-Schwimmerin Eleanor Holm und der Olympia-Schwimmer Johnny Weismuller.\n<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n\tRichtig bekannt wird diese neue Art zu Schwimmen in den 40er und 50er Jahren durch Esther Williams. Die dreifache US Meisterin (u.a. &uuml;ber 100 Meter Crawl) verzaubert in Auff&uuml;hrungen und einer Reihe von kitschig-klassischen MGM &quot;aqua musicals&quot; ihr Publikum. Die wichtigsten Erfolge feiert sie mit Bathing Beauty (1944), Neptune&#39;s Daughter (1949) und im Film Million Dollar Mermaid, in welchem sie Annette Kellerman portraitiert. Insgesamt tritt sie in 26 Filmen auf.\n<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n\tIn den folgenden Jahren entwickelt sich das Figurenlegen zum Kunstschwimmen. Das Kunstschwimmen ist &#8211; wie der Name verr&auml;t &#8211; kunstfertiger als das reine Figurenlegen. Es wird mehr getaucht und schwierigere &Uuml;bungen werden ausgef&uuml;hrt.\n<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n\t1945 werden f&uuml;r das Kunstschwimmen Wettkampfbestimmungen aufgestellt und 1946 findet dann auch der erste Wettkampf statt.Im Zuge der weltweiten Umstellung vom Figurenlegen zum Wettkampfsport, erkennt die FINA (F&eacute;d&eacute;ration Internationale de Natation Amateur) 1968 das Synchronschwimmen offiziell als vierte Sparte neben Wasserball, Schwimmen und Turmspringen an. 1973 finden die ersten Weltmeisterschaften und 1974 die ersten Europameisterschaften statt. Bei den olympischen Spielen 1984 in Los Angeles wird das Synchronschwimmen in den Disziplinen Solo und Duett eingef&uuml;hrt.\n<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n\tEnde der achziger Jahre vollzieht sich erneut ein Wandel. Die &Uuml;bungen werden noch anspruchsvoller, es wird mehr gedreht und geschraubt, die K&uuml;ren werden immer schneller und h&ouml;her, die Arm- und Beinbewegungen immer komplizierter. Das Kunstschwimmen wird zum Synchronschwimmen.\n<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n\tIn Atlanta 1996 wird die Gruppe als olympische Disziplin eingef&uuml;hrt, daf&uuml;r muss aber wieder auf die Disziplinen Solo und Duett verzichtet werden. Seit Sydney 2000 sind die Disziplinen Gruppe und Duett zugelassen.\n<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n\tUm die Jahrtausendwende verdr&auml;ngen die Russinnen die bis dahin f&uuml;hrenden Nationen USA, Kanada und Japan. Mit spektakul&auml;ren Hebefiguren, rasanten und originellen Arm- und Beinbewegungen und kreativen Formationsverschiebungen und &Uuml;berg&auml;ngen setzen sie einen vor allem im artistischen Bereich revolution&auml;ren Trend.\n<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n\tHeute z&auml;hlen Russland, Japan, USA und Kanada zu den erfolgreichsten Nationen im Synchronschwimmen. In Europa sind Frankreich, Spanien und Italien den n&ouml;rdlichen L&auml;ndern voraus.\n<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n\tZu den bisher erfolgreichsten Sychronschwimmerinnen geh&ouml;ren Carolyn Waldo (CAN) und Tracy Ruiz (USA) mit je zwei olympischen Goldmedaillen im Solo und Duett und Sylvie Frechette (CAN) mit zwei olympischen Goldmedaillen im Solo.\n<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n\tInzwischen gibt es vereinzelt auch m&auml;nnliche Synchronschwimmer, die seit 1991 an nationalen Meisterschaften und L&auml;nderk&auml;mpfen zugelassen sind. Der Start auf Weltebene ist ihnen allerdings durch FINA-Regelungen noch untersagt. Bekanntester Vertreter der m&auml;nnlichen Synchronschwimmer ist Bill May.\n<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n\tQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt-des-sports.com\" target=\"_blank\">www.welt-des-sports.com<\/a><\/p>\n<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_291 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_291')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_291').socialSharePrivacy({\"services\":{\"facebook\":{\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"2 Klicks f\\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. 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