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Pflichtranglistenturnier 2017

Wie jedes Jahr steht der erste Wettkampf der Saison ganz im Zeichen der Überprüfung von Pflicht und Technik. Diese steht traditionell auf dem Pflichtranglistenturnier im Mittelpunkt und die erreichten Punkte spielen auch bei der Kadernominierung eine wichtige Rolle.

Jeweils die besten 8 (AK C) oder 6 (AK A B und J) Synchronschwimmerinnen des Jahrgangs aus ganz Deutschland ringen nach der ersten Runde des Wettkampfs im Finale nochmals um Punkte, wobei die besten 12 der Altersklassen A B und J sich noch einmal im offenen Finale messen. Es werden jeweils vier altersklassenspezifische Pflichtübungen vor einem Wertungsgericht geschwommen, im offenen Finale in diesem Jahr erstmals Elemente aus technischen Küren. Geschwommen wird nicht wie sonst in bunten Badeanzügen, sondern im schwarzem Badeanzug und weißer Badekappe.

Ca. 160 Synchronschwimmerinnen aus allen Teilen Deutschlands reisten in diesem Jahr am letzten Januarwochenende ins Fächerbad nach Karlsruhe, das seit kurzem über ein nagelneues Cabriobad mit idealen Bedingungen für Synchronschwimmen verfügt.

Die Freien Schwimmer Bochum nahmen mit 9 Aktiven teil. Alle konnten nach dem ersten Wettkampfteil das jeweilige Jahrgangsfinale der besten 8 oder 6 erreichen, was wohl kein anderer deutscher Verein schaffte. In der AKC Jahrgang 2005 konnte sich am Ende Romia Martin über Gold (57,8 Punkte) und Susana Rovner (56,8 Punkte) über Silber freuen. Im Jahrgang 2004 erreichte Klara Bleyer Gold (68,3 Punkte) gefolgt von Nicole Davidovich (64,3 Punkte) Silber, die beiden belegten damit auch in der Altersklasse C (Jahrgänge 2005 bis 2003) die beiden vordersten Plätze mit sehr klarem Abstand.

In der AK B Jahrgang 2001 erreichte Angelina Biela Platz 4 (63,5 Punkte), leider nur mit Zehntelpunkten an einer Medaille vorbei. Daniela Dachtler erkämpfte sich Gold im Jahrgang 2000 (65,4 Punkte).

In diesem Jahr erreichten 4 Schwimmerinnen aus Bochum das offene Finale der besten 12 Deutschlands: Daniela Dachtler, Julia Ermakova, Lara Lanninger und Amelie Ebert. Hier begann der spannende Teil des Wettkampfs, denn technische Elemente im Finale wurden in Deutschland schon geschwommen, aber erstmals wurden Elemente aus Solo, Duett und Gruppe abgefragt. Das ganze Prozedere mit Vorgabe des Taktes und der Zahlen ist noch neu und wurde erstmals getestet. Als Argument die Elemente im Finale zu schwimmen zählt, dass in der Altersklasse über 18 Jahre international nur noch technische Küren und keine Pflicht mehr geschwommen wird. Um zu entscheiden, wer hier international aus der deutschen Auswahl in den Küren starten darf, kann dieser Wettkampf ein wichtiger Maßstab sein. Am Ende belegte Amelie Ebert Platz 4 (73,9 Punkte), Lara Lanninger Platz 5 (72,9 Punkte), Julia Ermakova Platz 7 (68,6 Punkte) und Daniela Dachtler Platz 11 (64,1 Punkte).

Somit war der erste Wettkampf des Jahres wieder ein Erfolg für den FSB. Derzeit stehen nun wieder die Küren für die German Open Anfang März, die NRW – Meisterschaften Anfang April und die Deutschen Altersklassenmeisterschaften Ende April im Mittelpunkt der Trainingsarbeit.

Medaillen sind nicht möglich ohne unsere Trainer am Beckenrand und in der Turnhalle, auch nicht ohne einen funktionierenden Verein, deshalb wie immer ein dickes Dankeschön an alle, die mit ihrer Arbeit zum Erfolg beigetragen haben!!!

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